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Die Geschichte der Edo-Rhenania

“Ex oriente lux”

Im Jahre 1951 wurde Yujiro Shinoda, ein japanischer Student an der Universität Köln, Mitglied der Studentenverbindung AV Rheinstein zu Köln. Dadurch wurde Shinoda gleichzeitig der erste Ausländer innerhalb des Cartellverbandes, dem größten Dachverband für katholische Studentenverbindungen in Deutschland. Nach Abschluss seines Doktorats im Jahre 1957 kehrte Shinoda nach Japan zurück, wo er Professor für europäische Kunst an der Sophia Universität wurde. Im Jahre 1963 besuchte ihn eine Delegation von ungefähr 80 Mitgliedern der AV Rheinstein in Japan. Am Ende ihres Besuches kam es zu dem Entschluss eine Tochterverbindung der AV Rheinstein in Tokio zu gründen. Dies ist die Geburt der AV Edo-Rhenania. Am 26. Mai 1963 wurde Edo-Rhenania offiziell mit Dr. Shinoda als ihrem ersten Senior (=Vorsitzender) gegründet. Ein Jahr darauf wurde sie offiziell vom Cartellverband als assoziiertes Mitglied anerkannt. Die Gründer AV Edo-Rhenania, sowie die damaligen Aktiven der AV Rheinstein leisteten in den frühen Sechzigern Pionierarbeit auf einem Pfad, den später noch viele andere nicht-deutsche Verbindungen betreten sollten, was als eine Quelle des Stolzes für beide Verbindungen gilt.

Die AV Edo-Rhenania wuchs stetig seit ihrer Gründung 1963 und zählt heute Mitglieder aus verschiedensten Teilen der Erde in ihren Reihen. Das Erbe Prof. Dr. Shinodas (†1992) äußert sich in einem engen kulturellen und akademischen Austausch zwischen Japan und Deutschland, aber auch anderer Länder – ein Erbe das wir mit Stolz weiterführen.

Der Cartellverband

Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV)

Der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen, weithin bekannt als Cartellverband oder CV, wurde 1856 als Gegenbewegung zu den nationalistischen und antikatholischen Strömungen des Kulturkampfes gegründet. Katholische Studentenverbindungen exisitierten zwar schon länger, aber als am 6. Dezember 1856 die Verbindungen Aenania zu München und Winfridia Breslau ein Freundschaftsverhältnis eingingen, wurde erstmals eine überkorporative Platform für praktizierende Katholiken geschaffen. Die Prinzipien von Amicitia, Scientia und Religio, die die beiden Verbindungen teilten, wurden der Grundstein für die späteren Ideale des Cartellverbands. 1907 kam das vierte Prinzip Patria hinzu. Zu Beginn stützte sich der Cartellverband vornehmlich auf die Praktiken der bestehenden Studentenverbindungen, doch die seitdem vergangenen über 150 Jahre gaben dem Cartellverband Zeit, seine eigenen Traditionen zu entwickeln.

Seit seiner Gründung ist der Cartellverband auf 129 Verbindungen mit insgesamt über 32.000 Mitgliedern angewachsen. Die AV Edo-Rhenania zu Tokio wurde 1964 als assoziiertes Mitglied aufgenommen. Das bedeutet, dass wir innerhalb des Cartellverbandes kein Stimmrecht haben, es uns dafür aber freisteht, auch nicht-Christen aufzunehmen. Bis auf das Stimmrecht bleiben uns alle Privilegien des Cartellverbands erhalten.


Im Jahre 1974 hat auch der Österreichische Cartellverband (ÖCV) offiziell die AV Edo-Rhenania als Freundschaftsverbindung anerkannt.

Unsere Prinzipien

Religio

Scientia

Amicitia

Patria